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Airseparatoren |
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Das Problem:
Beim Ausschank von CO2 haltigen Getränken wird überwiegend CO2 als Druckgas eingesetzt. Hier sind bei alkoholfreien Getränken Drücke bis 7 bar(ü) und bei Bier-Keg's Drücke bis 3 bar(ü) zugelassen. Flüssigkeiten haben die Eigenschaft, unter Druck Kohlensäure aufzunehmen und bei Druckverlust wieder abzugeben. Wird in einem Keg über dem Getränk ein Druck höher als der Partialdruck im Getränk angelegt, dringt CO2 in das Getränk ein. Wird dann gezapft, so schäumt das Bier übermäßig stark, es kommt zu Schankstörungen bis hin zur Nichtschankbarkeit. Zu einer extrem schnellen und starken Aufkarbonisierung kommt es bei Weizenbier, alkoholfreien und alkoholarmen Bieren, sowie bei Sirup von Light-Getränken.
Viele moderne Schankanlagen sowie baulich bedingte lange Bierleitungen erfordern hohen Schankdruck, weshalb die Getränke auch verstärkt aufkarbonisieren. Computerschankanlagen und Zählwerke können aber nur dann problemlos eingesetzt werden, wenn die Getränke eben nicht aufkarbonisieren.
Die Problemlösung:
Dieses Problem wird durch den Einsatz von Stickstoff und Kohlensäure / Stickstoff-Mischgas gelöst. Beim Mischgas aus dem CARBO Air Separator wird der Kohlensäureanteil so eingestellt, dass der CO2-Gehalt im Bier erhalten bleibt.
Bisher konnte das Mischgas nur in Flaschen bezogen werden, wobei es nur die Standardmischungen 20% und 30% CO2-Anteil gibt. Mischungen über 30% Kohlensäureanteil können in Hochdruckflaschen nicht mehr gelagert werden. Der Air Separator bietet individuell genau abgestimmte Mischverhältnisse.
Arbeitsweise:
Der Stickstoff-Generator scheidet Sauerstoff aus der einströmenden Druckluft ab und erzeugt dadurch 2 Gasströme: Sauerstoffarme (Druck)-Luft und mit Sauerstoff angereicherte (atmosphärische) Luft. Die Trennung der Gase erfolgt in einer patentierten Hohlfasermembran. Druckluft strömt in diese Membran ein. Die verschiedenen Luftbestandteile wie Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserdampf können die Membranwand passieren, aber das Ausmaß, in dem dies geschieht, ist von Gas zu Gas unterschiedlich. Die Reinheit des Stickstoffs am Ende der Fasern ist von der Geschwindigkeit des Gasstroms abhängig. Die Stickstoffkapazität der Membran ist wiederum vom Druck und von der Menge der einströmenden Luft abhängig.
Funktionsprinzip:
Der Air Separator besteht aus einer Hohlfasermembran, einem Durchflußmengenregler, einem Durchflußkontrollventil, einem Druckschalter zur Ansteuerung des Kompressors in einem definierten Schaltbereich und einem Überströmdruckventil. Die Reinheit des Stickstoffes wird durch ein Druckflußkontrollventil (Nadelventil) gesteuert. Die Hohlfasermembran ist bei Stillstand des Kompressors drucklos. Die Ansteuerung des Kompressors erfolgt durch einen Druckschalter.
Der Kompressor ist ein ölfreier, zweistuftig luftgekühlter Trockenläufer. Er arbeitet nach dem Kolbenprinzip. Die komprimierte Luft wird über eine Kühlschlange geleitet, wodurch eine Auskondensierung der Eingangsluft erfolgt. Das Kondensat wird über einen Kondensatabscheider und Vorfilter geleitet. Die Filter entsprechen der lebensmittelrechtlichen Gruppe AOO. Die vorgereinigte und entfeuchtete Luft wird durch ein System von Hohlfasern gedrückt, in dem nach dem Prinzip der unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Gase eine Auftrennung in Stickstoff und eine sauerstoffhaltige Abluft erfolgt.
Der Stickstoff mit einem Restgasanteil von ca. 0,5% Sauerstoff wird nach dem Ausgang aus dem Air Separator über einen Aktivkohlefilter und eine Sicherheitseinheit, bestehend aus einem Sicherheitsventil (Einstelldruck 11 bar) und einem Kontrollmanometer geführt. Das Sicherheitsventil, dem Separator nachgeordnet, ist auf einen Abblasedruck von 11 bar eingestellt und ist in der Lage, das verdrängte Volumen sicher abzuleiten. Die Zwischenlagerung des Stickstoffs erfolgt in Druckbehältern (Prüfdruck 16,5 bar), max. Betriebsdruck 11 bar. Volumen 90 - 500 ltr. Die Druckbehälter (Pufferspeicher) sind als Druckbehälter ausgelegt und entsprechend geprüft.
Bei Anlagen im Bierausschank wird ein CO2-N2-Gasgemisch erzeugt. Beim Bierausschank mit Mischgas werden verschiedene Mischungen aus Kohlendioxid und Stickstoff verwendet. Diese Mischungen benennen sich üblicherweise nach dem CO2-Gehalt.
Die Gasmischung erfolgt in einem Gasmischer. Der CO2-Anteil im Gasmischer ist von 0-80% CO2-Anteil einstellbar. Das Kohlendioxid für die Mischung kommt aus den üblichen CO2-Flaschen oder CARBO Minitanks. Die Zuführung des CO2 erfolgt über einen SK-zugelassenen Hauptdruckminderer und einen SK-zugelassenen Kunststoffschlauch. Der Stickstoff wird durch den Air Separator erzeugt und über einen SK-zugelassenen Kunststoffschlauch bereitgestellt.
Dem Gasmischer nachgeschaltet ist ein Zwischendruckregler pe 10 bar, pa 3 bzw. 7 bar. Die beiden Gase werden in einem Mischer zu einem Mischgas von max. 5,5 - 6bar vereint. Es stehen 2 verschiedene (ASM 220 + ASM 440) Gasmischungen zur Verfügung. Bei der DD-110 steht nur ein Gasgemisch zur Verfügung.
Standard ist: Mix 1 = 30% CO2, Mix 2 = 50% CO2.
Die Stickstoffproduktionsanlage CARBO Air Separator läuft vollautomatisch. Eine Bedienung während der Stickstoffproduktion ist nicht erforderlich. Der Kompressor wird druckgesteuert vom Separator ein- und ausgeschaltet.
Mehr über Airseparatoren erfahren Sie im Bereich Getränkefachhandel - Gastronomie.
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