Schweißen, Gießen, Kunststoffe

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Obwohl bereits in den 20er Jahren in Deutschland patentiert, wurde das Schutzgasschweiß-Verfahren erstmals 1956 in der Bundesrepublik genutzt.

Der eigentliche Durchbruch zum heute führenden Verfahren gelang jedoch erst 1961 mit der Technologie der Konstantspannungs-Stromquellen und höher legierter Drahtelektroden. Dadurch wurde ein breites Anwendungsgebiet, u.a. auch im Dünnblech- und der Zwangslagenschweißer erreicht.

Wirksamer als jedes andere Gas schirmt CO2 beim Schweißen die schädliche Lufteinwirkung ab und ermöglicht so die bekannten Vorteile: 

  • Tiefer Einbrand
  • Hohe Schweißgeschwindigkeit
  • Porenfreie Schweißnähte
  • Einwandfreie Nahtflanken-Aufschmelzung und Nahtwurzel-Erfassung

Autos, Schiffe, Kessel, Lokomotiven, Maschinen, Anlagen, Brücken sind heute schwerlich ohne Schutzgasschweißen mit Kohlensäure denkbar. CO2 war das erste Schutzgas mit TÜV-Zeichen und Zulassung bei Bundesbahn, Bundeswehr und im Werftbau.

Die Gießerei-Technik hat den Einsatz der Kohlensäure noch kurz vor dem Schweißen entdeckt. Mitte der 50er Jahre löste das Kalthärtungsverfahren die bis dahin übliche Ofentrocknung von Gußkernen ab.

Die Vorteile sind offenkundig:

  • Spürbare Verbesserung
  • Keine kostspieligen Auflagen
  • Keine Belästigung am Arbeitsplatz
  • Universelle Verwendbarkeit für Leicht- und Schwermetalle, Grau- und Stahlguß, sowie komplizierte Gußstücke
  • Wirtschaftlich bei Einzel- und Serienfertigung

Kohlensäure nimmt dem Feuer die Luft. Durch die Abschirmung von Sauerstoff erlischt jede Flamme sofort. CO2 kühlt und hinterlässt keine Rückstände oder Folgeschäden wie bei der herkömmliche Brandbekämpfung mit Wasser.

Diese Eigenschaften und Vorteile machen CO2 zum idealen Brandhüter in feuer- und explosionsgefährdeten Anlagen und Betrieben. Zentrale Feuerschutzanlagen mit elektronischen Brandwächtern werden besonders auch in löschwassergefährdete Objekte installiert: Rechenzentren, Großdruckereien, Pelzbetriebe und Textillager, Farben- und Lackfabriken, Walzwerke, Ölvergütungbäder, Schaumstofflager, Silos und Tanker. Handfeuerlöscher für den mobilen Brandschutz haben durch CO2 eine millionenstarke Verbreitung erfahren.

Haben Sie gewusst, dass der Großteil von Kunststoffflaschen und Kanistern mit Hilfe von CO2 hergestellt wird? Kohlensäure ist ein ideales "Kühlmittel" bei der Produktion von Kunststoff-Blasteilen. Die "Schockfrost-Wirkung" von Kohlensäure ermöglicht auch wesentlich schnellere Taktzeiten gegenüber herkömmlicher Formenkühlung.

Mit Hilfe von Kohlensäure können verschiedene Werkstoffe wie Schaumstoffe, PVC, Holz usw. besonders umweltfreundlich verklebt werden. Mehr über dieses von unserem Tochterunternehmen CARVEX entwickelte Verfahren erfahren Sie auf Anfrage im geschützten Bereich unserer Website.

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